Unter einer solidarischen Landwirtschaft verstehen wir...

  • Der Anbau, die Verteilung und die Finanzierung des Gemüses werden gemeinsam organisiert und nicht über den Markt geregelt.
  • Die Gärtner*innen tragen das wirtschaftliche Risiko nicht allein.
  • Ernteausfälle und Ernteüberschuss werden gemeinschaftlich getragen und nicht über den Gemüsepreis weitergegeben.
  • Nachhaltiger Konsum durch regionale, biologisch erzeugtes Gemüse ohne Verpackungen und mit kurzen Transportwegen.
  • Mitglieder zahlen einen monatlich festgelegten Betrag, der eine Saison lang gilt (von April bis Ende März des Folgejahres). Auf diese Weise kann eine Saison lang geplant werden.
  • Beim Eintritt in die Genossenschaft übernimmt jedes Mitglied mindestens einen Anteil an der Genossenschaft (ein Anteil sind 50 Euro). Somit gehört der Betrieb allen Genossenschaftsmitgliedern gemeinsam.
  • Durch eine Bieterunde vor jeder Saison werden die Kosten des Betriebs solidarisch unter den Mitgliedern verteilt.
  • Die Abholstationen werden von den Mitgliedern selbst organisiert. Sie unterstützen sich gegenseitig bei der Abholung.
  • Mitglieder beteiligen sich nach eigenen Kapazitäten auf dem Acker und übernehmen so einen Teil der Arbeit und bekommen mehr Bezug zu ihrem Gemüse.

Wir sind Mitglied im Netzwerk Solidarische Landwirtschaft.